Warnung vor Edith (Editha)
Hoi zäme. Gestern hatte ich wieder mal das gewisse Reissen. Eigentlich wäre ich gerne in Sakura gegangen (fühlte mich einer Party gewachsen), nachdem aber meine telefonische Anfrage ergab, dass Ines nicht anwesend war, ist mir die Lust aufs Fantasyland vergangen. Da auch das Laetitia in Waltenschwil momentan nicht sehr empfehlenswert ist (der vorherige Geschäftsführer wurde im Tessin erschossen), habe ich mich für den Club Life entschieden.
Von meinen Favoritengirls war nur Tatjana anwesend, aber leider besetzt. So habe ich mich dem Auswahlverfahren unterzogen. Von den 4 freien Girls habe ich dann eine junge blonde Frau mit Korsett und Strapsen ausgewählt. Beim Gespräch hat sie sich als Edita zu erkennen gegeben. Sie stammt aus Polen und redet mehr schlecht als recht deutsch. Das Gespräch war mässig, aber leider habe ich nur mit meiner Nudel gedacht und trotzdem eine Stunde mit ihr abgemacht.
Im Zimmer war es ihr zu kalt, also habe ich einem warmen Bad zugestimmt, was ich selten mache. Baden finde ich zwar angenehm, aber bei einem Service etwas verschwendete Zeit. O.k. kurz vor 21 Uhr ist sie endlich auch erschienen, ohne das versprochene Cüpli. Naja, was solls. Die Viertelstunde im Bad verlief ohne grosse Action, angenehm aber wie gesagt, für das Gebotene viel zu teuer. Auf meine nachdrückliche Aufforderung haben wir dann aufs Bett gewechselt.
Zuerst hat sie mir ihren Busen fast mit Gewalt ins Gesicht gedrückt, dass mir fast die Luft ausgegangen ist, mir danach einen Gummi zum selber montieren überreicht und sich hingelegt. Kein anblasen natur, kein anblasen mit. Naja, geil genug war ich, also habe ich sie hart genommen. Soweit einigermassen in Ordnung, aber recht passiv von ihr. Danach meinte sie dann, die Zeit sei nun um, ich könne duschen, notabene nach ca. 25 Minuten (habe Stundenservice bezahlt). Mir hat es zwar die Sprache verschlagen, aber erstens habe ich die Uhr nicht bei mir gehabt und zweitens war es ja ein sehr mässiger Service, sodass ich eine Rückforderung beim Empfang geltend machen wollte.
Bevor ich duschen konnte, ist Edita dann aber zurückgekommen, weil ihr von der Empfangsdame (nicht Ursi, schwarzhaarig) gesagt wurde, dass sie jetzt wohl doch etwas übertreibe. Ok, also wieder aufs Bett, wo ich dann noch zwei Nummern geschoben habe, wieder ohne irgendwelches Vorspiel von ihr.
Somit habe ich dreimal abgesaftet, was mehr ist, als ich normalerweise in einer Stunde mache bzw. will, aber geradesogut hätte ich mir dreimal einen runterholen können. Für mich gehört das Anblasen natur zu etwas vom Schöneren (jaja, ich kenne die Gefahren für alle Beteiligten) und dies gehört mit zum Grund, wieso ich den CL regelmässig besuche. Das Zeitmanagement und die Sprüche von Edita haben mich aber zur Erkenntnis gebracht, das diese Frau entweder voll verladen oder entschuldigt bitte „chotzchübelblöd“ ist. Ich habe wirklich den grössten Respekt vor den Frauen im allgemeinen und den Liebesdienerinnen im speziellen, aber diese Frau hat mich beelendet.
Zwei Beispiele dazu noch: Zwischen zwei Bettrunden hat sie mir von sich erzählt (sehr holperig). Dabei hat sie erwähnt ihr Grossvater sei Jude gewesen. Auf ihren Ausspruch, sie selber sei aber nicht Jüdin, habe ich gesagt: „Ja, ok, aber es wäre mir auch egal.“ Hierauf hat sie mindestens zehnmal darauf beharrt, sie sei keine Jüdin. Mann ich glaube ihr ja, aber das ist mir eigentlich so was von egal.
Beim Verlassen des Zimmers hat sie mich noch gefragt wohin ich jetzt gehe. Auf meine Antwort, zurück in den Aargau (ja, ich komme von da und bin auch in Zürich stolz darauf) meinte sie, da habe sie eine Kollegin in
, äh, wie heisst das jetzt, nicht Rapperswil, nicht Flawil, warte, was sagst du, warte, äh, und so weiter und so fort. Nach sage und schreibe gestoppten fünf Minuten, sie hat mir ständig den Weg aus der Tür versperrt, habe ich sie gepackt und auf die Seite gestellt.
Meine Reklamation am Empfang hat verständnisvolles Nicken, aber keine Rückzahlung bewirkt. Dieser Stundenservice war der schlechteste, denn ich je gebucht habe. Das CL werde ich allerhöchstens wieder besuchen, wenn ich mit einem mir für guten Service bekanntes Girl einen Termin fixieren kann. Und Edita werde ich wie die Pest meiden. Ich halte mich nicht für wahnsinnig anspruchsvoll, aber diese Frau ist für mich das Letzte.