Raiding the tomb with Lara
Den Käfig passiert, das Mineral bestellt, blieb nur noch die Freude der Auswahl, mein erster Besuch im Club Life liess sich gut an. Nicht dass ich diesen Besuch gewollt hätte, oh nein, sowas würde ich ja nie tun! Es war so: am frühen Morgen, draussen regnete es noch und der Wind rauschte durch die Baumkronen, da geschah es, dass meine Nudel zu mir sprach, in festem Ton und ganz bestimmt: „Finger weg!„, ermahnte sie mich, „Besorge mir ein echtes Weib, das brauch ich heute!“ Trotz aller zugegebenermassen halbherzigen Einwände meinerseits, blieb sie standhaft und so kam es dann, wie es kommen musste, aber dazu später. Ich entschied mich auf Drängen meiner Nudel für die grössten Glocken im Raum. Sie gehörten einer hübschen, schwarzhaarigen Spanierin, deren Namen hier nicht genannt werden soll, die aber Lara hiess, und sie gingen voran, dicht gefolgt von der Dame und meiner Wenigkeit, und geleiteten uns in ein kleines, bespiegeltes Zimmer mit Dusche. Ich tauschte 230 Geldeinheiten gegen 30 Zeiteinheiten und duschte ordentlich, wenn auch überflüssigerweise, da ich immer frisch gepudert an solchen Örtlichkeiten erscheine. Die Minute, die wir zu warten gezwungen waren, verbrachten wir vor einem grossen Ventilator stehend, was meine Nudel sehr genoss angesichts der düppigen Wetterlage. Dann hörte ich üppiges Glockengeläut und die Lara stand wieder vor mir in ihren schwarzen high heels. Diese behielt sie als einzige an (weil sie es geil findet, sie beim Sex zu tragen). Grossherzig wie ich bin, gönnte ich ihr (und mir
diese kleine Freude. Während sie meine Nudel zu Makaronigrösse anbliess, nutzte ich das von ihr geborgte ‚allseeing eye‘ (Illuminaten wissen wovon ich spreche, genauso wie fleissige Kinogänger) und begutachtete den Grand Canyon, den ihre weichen Schenkel voneinander trennte. Das Wasser lief mir im Mund zusammen, doch meine Nudel haengt sehr an meinem Leben, weshalb ich mir das orale Vergnügen verkniff und stattdessen meine geübten Finger mit ins Spiel brachte. Vom Grand Canyon aus nordwärts, vorbei an der Nabelsenke, erhoben sich gar gewaltige Berge mit dicken, breiten Spitzen, Hinkelsteinen gleich. Wie das in der Schweiz so üblich ist, waren die Berge ausgehöhlt und mit schweren Beton- oder gar Stahlbunkern ausgefüllt, die ganze Heerscharen von wagemutigen Kriegern mit Milch hätten versorgen können, so denn das ihr Inhalt gewesen wäre. Bald schon wurde mein Wechselbalg zur Canneloni und stand im Nu allein im Wald, ganz still und stumm, lediglich von einer Tarnkappe umgeben. Der Wald war entweder vor kurzem gänzlich gerodet worden oder der Lothar muss vor mir drüber hinweggefegt sein. Wie dem auch sei, die Lara wusste einen feurigen Sturm zu entfachen, der meine Canneloni hierhin trieb und dorthin. Der Grand Canyon wurde aus allen Himmelsrichtungen erkundet, mal sorgte ich für kräftige Sturmböen, mal war es die Lara, die sichtlich und hörbar Gefallen fand am bewegten Geschehen. Und so kam es, wie eingangs erwähnt, wie es kommen musste und wie es immer kommt: meine Nudel spuckte eine geballte Ladung Lebenssaft in die Tarnkappe und füllte diese bis zum Rand. Wir legten uns vor den Ventilator, liessen unsere Körper abkühlen und schwatzten über dieses und jenes, angeregt und mit viel Humor. Die Lara hat in ihrem Leben schon viele Erfahrungspunkte sammeln können, was sie zu einer interessanten Gesprächspartnerin machte. Nach ca. 45 Minuten (!) zog ich vollumfänglich befriedigt von dannen und dankte meiner Nudel insgeheim für ihre Triebhaftigkeit.
Fazit: I’m certainly going to raid the tomb again with Lara!
Gruss
blastus