Archiv bis und mit 24. Oktober, 2005

Ja, ja, vor zwei Tagen war ich auch im **, und es war der Horror.
Nach dem GV machte Sie mir einen Blowjob ohne, dabei hat Sie wohl zu wild geblasen - mit Ihren Zähnen.

Bumm, da blutete mein Kleiner, danach ging ich ins Universitätsspital Basel und lies mich behandeln.

Der Strang zwischen Eichel und Vorhaut wurde durchtrennt, denoch hat man mir gesagt, es ist reiner Glücksfall, denn diese musste früher oder später sowieso durchtrennt werden.

Und danach sollte der Sex besser sein, versicherte man mir. Ich kann nur noch heulen und denke kaum an Sex und die darausfolgende Schmerzen.

blandeno

Heute im 20 Minuten

«Nur jeder dritte Freier schützt sich konsequent»

Kondome, nein danke: Schon wieder hat die Anzahl Safer-Freier abgenommen. Dies zeigt die aktuelle Don-Juan-Bilanz der Zürcher Aids-Hilfe.

«Nur jeder dritte Freier schützt sich konsequent», sagt Margrit Schnorf von der Zürcher Aids-Hilfe gegenüber 20 Minuten. Diese Zunahme um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sei erschreckend. Auch beim Oralverkehr werden weniger Kondome benutzt. Nur 19 Prozent tun es mit. 2004 waren es noch 26 Prozent.

Die so genannten Edukatorinnen der Zürcher Aids-Hilfe waren nun bereits zum sechsten Mal im Dienste des Freierbildungsprojekts Don Juan unterwegs. In diesem Jahr haben sie 758 Freier am Sihlquai-Drogenstrich und im Sexmilieu an der Langstrasse über Risiken und Schutzmöglichkeiten betreffend sexuell übertragbarer Krankheiten informiert.

«Das sind erfreulich viele, im letzten Jahr haben sich nur 410 Männer auf ein Gespräch eingelassen», sagt Schnorf. Trotzdem scheinen die Sexkonsumenten unbelehrbar zu sein. Mit der Abnahme der Safer-Freier steigt gleichzeitig die Unkenntnis über HIV/Aids und andere sexuell übertragbare Krankheiten: 40 Prozent der Freier haben einen guten Wissensstand, 2004 war es noch 50 Prozent gewesen. «Gründe gibt es viele», sagt Schnorf.

Erektionsschwierigkeiten würden aber vermehrt als Grund für Risikosex angegeben.

Alexandra Roder

So long

Kevin 2929

20min.ch/news/schweiz/zuerich/story/11796989

Nur noch 19 Prozent der Freier schützen sich bei wirklich allen Praktiken?
Wieviele derer wohl jemanden zuhause haben?

Schade, dass die Aufklärung nur an den „Klischeeorten“ stattfindet, so mancher sagt sich da lapidar „mir passiert nichts, da geh ich nicht hin“.

Oh, das gibt wieder ein Crossposting… Der FM soll entscheiden, wo es am Schluss hin soll…

Ich finds noch hübsch, die Implikation ist, dass man nicht standfest genug ist, wenn man auf den Gummi verzichten will. Psychologisch interessant…

@Strubbeli

Dein Statement betreffend „Klischeeort“ stimmt natürlich allerdings gehe ich mal sehr stark davon aus, dass es in Clubs um ein vielfaches schwerer sein dürfte ein Girl zu finden, welches AO anbietet!

Zum Glück!

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, es ist mir natürlich auch klar, dass es selbst in den besten Clubs vorkommen mag!

zappo

Also FO bedeutet, Mann schützt sich nicht. Nur so kommt die Aids-Hilfe wohl auf diese tiefen Prozentzahlen.

Widersprüchlich, sagt doch diese Organisation, dass beim FO kein Sperma in den Mund geraten soll.

Was gilt jetzt? Bitte etwas mehr Klarheit in der Kommunikation!

Aus der Medienmitteilung:

Nach Einschätzung der EdukatorInnen verzichten 2005 mehr Freier beim Geschlechtsverkehr aufs Kondom, dies am Sihlquai deutlich mehr als an der Langstrasse. Der Anteil der Safe-Freier ist von rund 58% 2004 auf 46% 2005 gefallen. Beim Oralverkehr wird noch mehr mit dem Kondom gespart: Im Vergleich zu 2004 verzichten auch hier mehr Freier auf einen konsequenten Gebrauch eines Kondoms. Einzig 19% der Freier schützen sich beim Oralverkehr mit einem Kondom gegenüber 26% 2004.
Fasst man die Ergebnisse zum Schutzverhalten im Hinblick auf Geschlechts- und Oralverkehr zusammen, können einzig 33% der Freier als Safe-Freier bezeichnet werden. Dieser Wert liegt leicht oberhalb des Mittelwerts der letzten vier Jahre, jedoch deutlich unterhalb des Rekordwerts von 2004 mit 42%! Führt man sich vor Augen, was dieses Resultat bedeutet, erschrickt man: Nur jeder dritte Freier schützt sich konsequent, zwei Drittel tun es nicht.
Mit Blick auf das Risikofreierpotential kann festgestellt werden: 2005 gibt es weniger Risikofreier im Vergleich zu den letzten sieben Jahren. Der Wert liegt bei 16%, d.h. jeder sechste Freier macht Sex ohne Gummi, verlangt dies wahrscheinlich auch von der Sexarbeiterin.

Auch nicht viel klarer, nicht?

Ich denke, die Statistik ist eigentlich auch fuer die, welche sich schuetzen, erschreckend. Wenn sich nur so wenige Freier schuetzen, dann ist die Wahrscheinlichkeit fuer transmission von Krankheiten (nicht nur AIDS, wohlbemerkt) viel hoeher. D.h., immer mehr Working Girls werden Krankheiten mit sich tragen. Das nimmt jedoch an, dass die oben erwaehnten WGs es nicht ganz so ernst mit Artzt Terminen nehmen, was meines erachtens nach eine realistische Einschaetzung ist: blaest man ohne Kondom, dann ist es einem sowieso relativ egal…
Und auch wenn man sich schuetzt, koennen Unfaelle passieren, bzw es lassen sich manchmal manche Krankheiten mit einem kleinen Kondom nicht vermeiden (bsp: Bakterieninfektionen). Somit liegt die Zukunft in WGs welche nur safer und keinen Oralverkehr bei der Frau anbieten.

Ich habe bereits mal fuer eine neue „Spezialitaet“ unter „Spezialitaeten und Bizarres“ plaediert: nur safer Sex. Wie waere es mit so einem thread? Natuerlich muesste man sich noch ein Guetesiegel fuer die Damen ausdenken, welche diese dann, wenn sie wirklich nur (super) safer sind zeigen duerfen. Sollte dann mal was nicht safer sein, dann koennte man das huer publik machen und somit den Siegel entfernen.

Nun ja, es ist jetzt Zeit zum essen und das muede Cafeteria Essen ruft…

@Onlinereader

Das dachte ich zuerst auch ist aber wohl leider nicht so, wie der ganze Ausschnitt des Berichtes zeigt!

zappo der das äusserst bedenklich findet

Manchmal bin ich ein grosser Fan von Vereinfachungen (ich hab das folgende, glaub ich, schon mal in diesem oder einem ähnlichen Thread vorgebracht):

Vergesst die Prozentzahlen von Freiern oder WGs die es so oder so machen und von Ansteckungswahrscheinlichkeiten.

Vergesst die Diskussionen welche Krankheit sich auf nur auf die eine oder auch die andere Art übertragen lässt.

Tatsache ist und bleibt: Es GIBT herrgottnochmal ein ganzes Sammelsurium lästiger bis tödlicher Krankheiten, und man KANN sich (zum grössten Teil) davor schützen. Und wer das nicht tut, dem ist nicht zu helfen. Und wenn dabei auch noch (langfristige) Lebens- und/oder (kurzfristige) Sexpartner gefährdet werden, ist das wohl unter aller Sau.

@john doe: den „alles safer“ thread habe ich vor geraumer zeit mal ins leben gerufen. leider erfreut er sich nicht unbedingt gewaltigen zuspruchs.

@all: ich plädiere aber wiedereinmal entschieden dagegen nun übertrieben auf Panik zu machen, jedoch sollten/dürften die AO Angebote klar herausgestrichen werden, da ich zwar FO akzeptiere, aber mit einem AO-Modell eigentlich nicht (auch nicht geschützt) verkehren möchte.

Jetzt komme ich aber nicht mehr ganz mit: FO ist doch eine Safe Praxis, wenn kein Sperma in den Mund kommt?! Jedenfalls wird das so in den Aids Aufklärungskampagnen gesagt. Gummi beim Oralverkehr ist ausdrücklich nicht Vorraussetzung zum Safe Sex, ebensowenig der Verzicht auf das Lecken von Frauen ohne Schutz. Meines Wissens wurde dieser Entscheid von den Aidsaufklärungsstellen ganz bewusst getroffen. Also ist FO Safe Sex. Was es ausser HIV an Krankheiten gibt lässt sich alles behandeln, also auch keine Grund zum Verzicht auf FO.

Persönlich hatte ich einige hundert mal FO mit hunderten verschiedener Prostituierten und noch nie das geringste Problem damit.

@Nationalrat

Mein Tip: geh mal auf die Seite aids-info.ch/aas-d-fr.htm, gib das Stichwort „oral“ ein, … und du wirst staunen!

Weiterhin viel Glück!

Dort liest man z.B. „It is known that HIV … can be transmitted … most probably via intensive French kissing.“

Dort liest man aber nicht, dass es sich bei der „AIDS-Aufklärung Schweiz“ um eine VPM-Tarnorganisation handelt.

@Ronald F.

Die von dir angegebene Page ist von einem privaten Verein, der die Aidsproblematik benutzt, um darauf sein reaktionäres politisches Süppchen zu kochen.

Typisch aus der Pressemitteilung vom 3.5.05:
" Da wird ein Lebensstil verkauft, der nicht von der Mehrheit der Bevölkerung geteilt wird. Hollywood-Stars mit Eskapaden, Liebschaften, Trennungen und Homosexualität sollen Vorbilder für unsere Jugend sein."

Auch pseudowissenschaftliche Publikationen werden für die Polemik benutzt, z. B. aus „HIV- Präventation in der Schweiz aus der Sicht vergleichender Epidemologie“ von einem Dr. med. M. G. Koch, Epidemologie, Schweden. Auszug:
„Dies ist nichts anderes als das vorurteilsdurchdränkte Votum einer hoffnungslos einäugig linken Ideologie, wie wir sie bei unreifen, verwahrlosten Jugendlichen durchaus erwarten können, im Punk- und Junkiemilieu, nicht aber bei Bundesbehörden…Hier bedarf es offenbar eines guten neuen Besens, um das BAG wirklich einmal auszumisten…“

Ja der Besen ist bei Rechtsreaktionären beliebter, als empirische Fakten (hatte nicht eine Nazizeitschrift den Titel „Der eisernen Besen“?).

Solche Hasstiraden in pseudobjektiven Berichten sind typisch für Reaktiomäre der „neuen Rechten“. Die Aidsproblematik ist ihnen nur Mittel zum Zweck der Gesellschaftsveränderung in ihrem Sinn.

@Peter Carey

Ich wusste nicht, dass es sich dabei um den VPM handelt. Wenn ja, kein Wunder, dass die sich hinter einer Tarnorganisation verstecken. Wirklich schwer zu entscheiden, ob man sich vor solchen Leuten eher ekeln oder über sie lachen soll.

Der Artikel ist leider nicht klar formuliert.

Die „Studie“ scheint sich ausschliesslich auf die Gebiete Sihlquai und Langstrasse und ggf. noch angrenzende Gebiete im Kreis 4 zu beziehen, also Strassenprostitution (inklusive Beschaffungsprostitution). Anders sind die Zahlen für mich nicht erklärbar.

Nach Einschätzung der EdukatorInnen verzichten 2005 mehr Freier beim Geschlechtsverkehr aufs Kondom, dies am Sihlquai deutlich mehr als an der Langstrasse. Der Anteil der Safe-Freier ist von rund 58% 2004 auf 46% 2005 gefallen.

Die gemachten Umfragen sind daher absolut keine repräsentative Umfrage. Von ihr auf den schweizer „Durchschnittsmann“ abzuleiten wäre daher falsch.

Der Artikel suggeriert beim ersten Lesen dass es rund jeder zweite Freier in der Schweiz Sex ohne Kondom mit Prostituierten hat. Diese Aussage ist in der Praxis kaum haltbar.

Nach meinen Abschätzungen und bisherigen Gesprächen zu diesem Thema in Clubs, kommt es eher selten vor (bei den befragten WG’s ca. 1x pro Monat), dass jemand AO wünscht. Dieser Wunsch werde jedoch stets(?) mit dem Hinweis auf’s Risiko klar abgelehnt.
Allerdings kennen (zumindest vom hörensagen) alle auch Frauen, die AO anbieten. Verkehr ohne Gummi dürfte in einem Club wohl unter der 1%-Grenze praktiziert werden. Oder glaubt Ihr, dass in einem Club in dem FM standard ist, AO angeboten wird? Bei den „Ferienbekanntschaften“ auf Mallorca oder in Thailand liegt diese Ziffer vermutlich sehr viel höher.

Gruss Odysseus,
der nicht immer alles für 100% nimmt, was im 20min ge-copy-paste-d-wird.

Wie kann man von Achtung der Frau reden, wenn man trotz Partnerin ungeschützt fremdvögelt, das glaub ich ja gar nicht.

Der FM zensiert die Adressen nur, weil es halt doch sehr rufschädigend ist, wenn es eben nicht stimmt. Sehr wenige Anbieterinnen tummeln sich in diesem Forum, dementsprechend wird seltenst was bestätigt oder dementiert.

Es gibt ja im Ausland recht viele Frauen, die entsprechend und offen Werbung machen, würdet ihr ein entsprechendes Angebot hier rege nutzen? Oder würdet ihr dann finden, das sei euch zu gefährlich?

Denn das mit dem „das ist mir noch nie passiert“, meine Güte, das haben wir WGs bei allen möglichen Sachen schon gebracht, damit sich der Kunde besser fühlt und gegebenfalls wiederkommt.

Ich verstehe auch den Reiz des Verbotenen, aber wie ich schon oft sagte, sobald jemand anders auch euren blanken Schwanz aus nichtkommerziellen Gründen in irgendeine Körperöffnung tut ist doch bei einem vernünftigen und ernsthaft um das Wohl der Partnerin besorgten erwachsenen Mann fertig mit solchen Spielchen. Wenn nicht, dann kann man schlichtweg nicht mehr von Liebe und Respekt reden, sorry. Mir tun die Partnerinnen von solchen … echt leid.

@Strubbeli, sag mal, ganz unter uns, … aber kann man deine ausgeprägte vorliebe für gummis auch in jedem deiner internetinserate lesen?

@Fiorello

Hätt ich Inserate, würd ich darauf hinweisen, da ich für ehrliche Deklaration bin, genauso sollte aber auch das Gegenteil IMMER klar hervorgehoben werden und wenn halt mit dem Vorbehalt, dass gewisse Dinge einfach passen müssen, die man nicht in Mail und SMS Form eruieren kann.

Es geht auch nicht um eine persönliche Vorliebe sondern um eine schlichte Vernunftsüberlegung, ich finds als Privatfrau auch erotisch, mit meinem Partner im Sommer spontan einen Quickie in einer Seitengasse hinzulegen, ohne irgendwas zu überlegen oder im See zur Sache zu gehen… Aber eben, die Bedingung ist, dass keiner von uns sonst ungeschütze Kontakte hat, noch, dass ich am selben Tag noch einen Termin habe. Und am nächsten eigentlich auch nicht, der Geschmack von Cum ist sowas von hartnäckig…
Was auch der Grund ist, wieso wir allermeistens Sex mit Gummi haben, da so ein, zwei Mal am Tag durchaus die Norm ist und „er“ halt gerne (und gut) leckt. Meine Erfahrung ist auch, dass die „Wiederholungen“ wenn vollgespritzt mitunter nicht allzu angenehm sind, was sich aber nach einer Weile zu legen scheint.